Das Steirer Huhn
"Wenn man nun von den bisher bekannten Erkenntnissen ausgeht, das Hühner über China und Indien nach Äygypten und mit den Phöniziern und deren Kolonialisierung im südlichen Europa wie Griechenland, Spanien oder auch England ankamen.

Die Römerzeit war auch eine Blütezeit der Hühnerhaltung und die Leute jener Zeit hatten schon ein reiches Wissen über Hühnerhaltung und Hühnerzucht - was z.B. Columellas Ratgeber über die Landwirtschaft mit zahlreichen Hinweisen zur Hühnerhaltung belegt. Zur Römerzeit gab es schon mehrere Hühnerrasse, sowie auch Zwerg- und Haubenhühner, letztere wurden aus Liebhaberei gehalten. Römische Abbildungen von Hühnern lassen sich auf das 6. und 5. Jahrhundert vor Chr. datieren. Verschiedene römische Zeitzeugen berichten vom Huhn. Julius Cäsar berichtete das die Briten und Kelten bereits Hühner hielten.


Die genauen Hühnerrassen und die definitiven Routen des Geflügels werden vorraussichtlich für immer unter dem Schleier der Vergangenheit bleiben und nie entdeckt. Wenn man aber davon ausgeht das die Hühner mit den Römern und deren Machtbereich verbreitet wurden, so kann man folgern, das römische Landhühner in das heutige Gebiet von Slowenien und Österreich gelangten.  Die frühere Südsteiermark (heutiges Slowenien) war römisches Territorium - Pettau an der Drau, war römische Garnison. Österreich war früher die römische Provinz Noricum mit der Donau als nördliche Grenze. Nach dem Zerfall des römischen Reiches im 6. Jahrhundert waren Teile von Österreich unter Slowenischem Einfluss. Graz ist z.B. eine slowenische Siedlung ( Gradex oder Grätz). 

Jedoch kann man folgern das aus den von den Phöniziern eingeführten Rassen sich langsam die Mittelmeerrassen entwickelten, welche dann im Zuge des römischen Imperiums im selbigen Verbreitung fanden.  Bereits 50 n. Chr. beschreibt ein röm. Schriftsteller Columella in einem Landwirschaftlichem Buch einige Hühnerrassen. Aus diesen Beständen haben sich dann in den jeweiligen Gebieten im Laufe der Zeit unter den jeweiligen klimatischen Einflüssen lokale Hühnerschläge entwickelt.

Das erste deutsche Gesetzbuch, das salische Gesetz aus dem 5. Jahrhundert, setzt bereits den Ersatz für ein gestohlenes Huhn mit 3 Schilling fest. Zur Zeit Karls des Großen (724 - 814) wurde durch eigene Verordnungen die Geflügelzucht auf dessen Landgütern geregelt und so vermutlich die ersten Geflügelzuchtstationen in Deutschland behördlich begünstigt.


Vor dem Beginn der Rassezucht, waren die Landhühner im Typ mitteleuropäisches Landhuhn, wo auch das Steirer Huhn einzuordnen ist, im ganzen mitteleuropäischen Raum, den angrenzenden süd- und osteuropäischen Nachbarländern, seit Jahrhunderten in verschiedenen Größen und Farbschlägen bekannt und in diesen Ländern verbreitet, was uns auch historische Abbildungen verdeutlichen. Aus dem 13. Jahrhundert ist z.B. das "Harpestreng Cookbook" - das sog. Harpestreng-Kochbuch bekannt mit 8 Rezepten zur Zubereitung für Hühner.





2 Bilder aus der Wiener Kunstkammer (früher als 16 Jahrh.)




Bis in das Jahr 1850-1870 hinein waren diese Landhuhnschläge noch so erhalten, wie sin in den jeweiligen Regionen seit je her gezüchtet wurden bzw. sich dort unter natürlicher Selektion entwickelt hatten.  Beispiele hierfür wären die Böhmischen Hühner, das Galizische Huhn, das Ungarische Huhn, das Dalmatinerhuhn, das Istrianer Huhn sowie spanische Hühnerrassen (Minorka, Spanier) oder die schottischen (Scots Gray) und die Vorfahren der Rheinländer und viele weitere heute nicht mehr vorhanden regionale und überregionale Landhuhnschläge.

Dann jedoch begann unter dem Einfluss neuer Rassen und derer stärkeren Verbreitung die Vermischung (z.B. mit Cochins) der bisherigen Rassen mit den neu eingeführten Hühnerrassen. 

Züchter, wie Armin Arbeiter und Emanuel Martiny, erkannten schon sehr früh das Potential dieser alten Rassen und begannen mit den noch erhaltenen reinen Blutlinien bzw. mit Rückschlagtieren, die heutigen Landhuhnschläge der Steiermark zu erzüchten. Zu den damaligen Zeiten gab es die Altsteirer Hühner noch in vielen Farbvariationen. Leider wurden später dann die Farbschläge nur noch auf wildbraun und weiß standartisiert. Der weiße Altsteirer Schlag wurde lt. Armin Arbeiter vor allem in der Untersteiermark gezüchtet (heutiges Slowenien). Schon damals betrug das Gewicht des weißen Hahns 2,5-3 kg. Die Eier waren bei ganz rein erhaltenen Tieren milchweiß und wogen zwischen 56 und 60 gr. Das Altsteirer Huhn war schon immer dafür bekannt, das es ein ausgezeichneter Futtersucher war und daher einen möglichst großen Auslauf benötigt – Ideal ist natürlich unbegrenzt. Bei optimalem Auslauf muss über die Sommermonate sodann fast bzw. gar nichts zugefüttert werden. Die Küken aus März-Mai Bruten befiedern rasch; bei reinblütigen Tieren ist schon bei wenigen Tage alten Küken das rasche Wachstum der Schwanzfedern charakteristisch; diese frühen Küken ergeben gute Winterleger. Altsteirer sind sehr wetterhart und leicht züchtbar. Das Fleisch der Altsteirer ist sehr zart, feinfassrig und wohlschmeckend."
Bruteier Altsteirer
 
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Bruteier Marans / 2014
 
Bruteier von meinem Stamm in
schwarz-kupfer gebe ich erst später ab.
Die Tiere stammen aus dem Syndicate-Selectionscenter.
Bruteier gr. Paduaner / 2014
 
Bruteier gebe ich ab von Paduanern in
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