
Die Geschichte des Sulmtaler Huhnes hängt, wie wir der obigen orig. Anzeige aus einer alten stm. Zeitung entnehmen können, eng mit dem Namen des Armin Arbeiters sowie des Altsteirer Huhns zusammen.
Beide sind Nachfahren des einstigen steirischen Landhuhns.
Die Heimat des Sulmtaler Huhnes liegt in der Steiermark, südlich und südwestlich von Graz. Dort entwickelte sich besonders in Kanachtal, Laßnitztal, Sulmtal, Saagautal die Zucht und Mast von schwerem Landgeflügel. In diesen Tälern wurde wegen der günstigen Klimalage viel Maisanbau betrieben, wodurch sich die Geflügelmast mit Mais geradezu aufdrängte.
Bevorzugt wurde ein besonders schwerer Schlag des Steirerhuhes, dessen "Poulards" große Beliebtheit erlangten. In der Zeit zwischen 1865 und 1875 entwickelte sich durch die unorganisierte Einkreuzung von Chochins, Houdans und Dorking ein äußerst unkonstanter Landschlag. Ab 1900 begann der Grazer Geflügelzuchtverein und die beiden Züchter Emanuel Martiny und Armin Arbeiter mit der Reinzüchtung von Altsteirern und Sulmtalern.
So entstand innerhalb von 7 Jahren durch Armin Arbeiter, unter Zuführung von Tieren aus Cilli, ein schweres Zwie- und Masthuhn, das aufgrund seiner hervorragenden Nutzeigenschaften von der Steiermärkischen Landesregierung anerkannt und besonders für die Maisanbaugebiete empfohlen wurde.

Sulmtaler um 1920

Die Sulmtaler bei Barbara D. in der Steiermark
Wer sich mit den Sulmtaler Hühnern beschäftigt, dem möchte ich das Buch vom Züchterkollegen Peter Pensold "Ein steirischer Hühnerhof - Altsteirer und Sulmtaler" empfehlen oder seine Homepage:

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