Gesperbert (Teil 1)
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Dies dient als Dokumentation, wie ich aus blau-gesperberten Altsteirern (Cilliern), ohne Fremdeinkreuzung schwarz-gesperberte Altsteirer erzüchtet habe.

1. die Ausgangsbasis in blau-gesperbert

Bei meinem Besuch in der Steiermark, habe ich dann auch zwei fehlfarbene Junghähne gesehen, die mir auf Anhieb sehr gut gefallen haben. Zum damaligen Zeitpunkt im Mai 2008 war mir eigentlich gar nicht bewusst was ich mit den beiden Hähen bekommen habe. Zunächst hatten mir die beiden gesperberten Junghähne einfach gut gefallen und ich war froh sie vor dem Schlachten gerettet zu haben.





Nach einer weiten Reise von der Steiermark in die neue Bayrische Heimat waren die Junghähne zunächst sehr scheu. Erste Fotos konnte ich nur während der Nacht machen.




Aber schon gleich nach der Ankunft haben sich die beiden Junghähne einen schönen hohen Platz im Stall gesucht, was dann auch andere Jungtiere nachgeahmt haben.




Einer der beiden hat sich zu einem Musterexemplar eines Altsteirer Hahns entwickelt.

An dieser Stelle möchte ich dem Züchter dieses Hahns (Wimmer Bernhard aus Riegersburg) recht herzlich danken. Bonaparte (so heist der Hahn) ist täglich für eine Überraschung gut, sei es ob er sich um die Küken kümmert, mich aus dem Mittagsschlaf weckt, oder vor einem Falken und Habicht warnt.

Und im Laufe der Zeit, ich war ja dann beim Hr. Knöll sen., der die gesperberten Zwerg-Altsteirer erzüchten möchte, wurde mir erst richtig bewusst, das ich zum einen ein Musterexemplar an Altsteirer Hahn und zum anderen eigentlich ohne Fremdeinkreuzung einen blaugesperberten Altsteirer Hahn besitze.







Zwischenzeitlich habe ich etliche Gespräche mit div. Altsteirer Experten geführt. Der derzeitige dt. SV-Vorsitzende geht davon aus das die Sperberung ein Überrest aus der Einkreuzung von vor 20-30 Jahren in die weißen Altsteirer ist. Ein anderes Mitglied des dt. SV ist da aber anderer Meinung, da bei allen anderen Züchtern der weißen Altsteirer aus der Verpaarung weißer Altsteirer keine blau-gesperberten Tiere hervorgehen. Dies ist natürlich ein Argument, da sich der Züchter Bernhard Wimmer aus Riegersburg in der Vergangenheit nicht auf die Kreuzungspraktiken der meisten Ausstellungszüchter eingelassen hat - nämlich weiße Altsteirer, in die weiße Leghorn eingekreuzt wurden, in seine Zuchtlinien aufzunehmen - womit in den weißen Riegersburger Altsteirern noch alte Gene schlummern und auch immer wieder in Form von solchen Rückschlagstieren in Erscheinung treten. 
Dipl. Ing.- Dr. Gerhard Gilnreiner, welcher 1975 in Kirchbach (Niederösterreich) auf massives Drängen von Richard Tasch, den Österreichischen Geflügelclub gründete, teilte mir mit "Im Übrigen tragen alle weißen Altsteirer den Sperberfaktor - bzw. haben diesen früher getragen"


Das ist ein altes Foto (ca. um 1900-1910)



und ein Aquarell von Kurt Zander



Das war die gesperberte Henne die ich aus der Steiermark mit zum Hr. Knöll sen. verbracht habe. (der Hr. Knöll sen. ist gerade dabei die Zwerg Alststeirer in gesperbert zur Anerkennung zu bringen)



Das ist eine meiner 3 blau-gesperberten Hennen.

Mit diesem Hahn werde ich 2009 versuchen die gesperberten Cillier Hühner (Altsteirer) wieder aufleben zu lassen. Den schließlich waren die gesperberten Cillier / Altsteirer Hühner zu Zeiten eines Martiny und Arbeiters vorhanden. Und aus der Verpaarung mit weißen Altsteirern einer anderen Blutlinie und 2 gesperberten Hennen werden auch erste Tiere in schwarz-gesperbert aus den Bruteiern schlüpfen.





Mittlerweile ist Bonaparte fast ausgewachsen, Schlupf war Anfang April, und bringt 3 kg auf die Waage.

Anzumerken ist noch, das es sich bei den gesperberten Tieren, momentan um einen noch nicht anerkannten Farbschlag handelt!!! Diese jedoch von den Rassemerkmalen den Altsteirern entsprechen.

Und nun die Fotos vom ersten reinrassigem Zuchtstamm blau-gesperberter Cillier (Altsteirer) Hühner:



Die sind schon seit 3 Wochen seperat von der Herde und seit ein paar Tagen sammle ich schon fleissig die ersten Bruteier. Am 14.Februar 2009 habe ich 30 Bruteier in den Brutautomat eingelegt. Nach 7 Tagen geschiert und nur eins musste ich, unbefruchtet, aussortieren. Am 6-8 März ist Schlupftermin - ich bin ja schon gespannt wie die Nachzucht aussieht. 

Am 6./7.3.2009 war ja der erste Schlupftermin. Da meine oben abgebildeten Tiere aus der Verpaarung weißer Tiere entstanden sind, war die Schlupfquote von blau gesperberten bzw. wirklichen schwarzgesperberten (solche sind leider gar nicht gefallen) nur gering.
Lediglich 3 Küken in blau-gesperbert sind geschlüpft. Ich hoffe nun sehr, das in einer Woche die Quote besser sein wird und vielleicht sogar ein schwarz gesperbertes Küken schlüpft. Während der Zucht 2009 sind aber dann doch noch schwarz-gesperberte Küken gefallen.


Wie es weitergeht, die ersten schwarz-gesperberten unter Gesperbert (Teil 2)


Bruteier Altsteirer
 
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Gebe auch immer wieder fehlfarbene Eintagsküken unsortiert ab. Einfach anfragen, teils mit Glucke.
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Bruteier Marans / 2014
 
Bruteier von meinem Stamm in
schwarz-kupfer gebe ich erst später ab.
Die Tiere stammen aus dem Syndicate-Selectionscenter.
Bruteier gr. Paduaner / 2014
 
Bruteier gebe ich ab von Paduanern in
- silber-schwarz-gesäumt - ab sofort
- gold-schwarz-gesäumt - später
Bei diesen Tieren achte ich auf gute Sichtfreiheit und ein Mindesteigewicht von 50 gr. und aufwärts!
Futter und Zubehör
 
Falls Ihr Küken oder Jungtiere bei mir erwerben wollt, kann ich natürlich auch mit einem guten Futter dienen. Auch eine Wärmelampe, einen Futtertrog bzw. Tränke für Küken, Jungtiere oder Alttiere ist immer auf Reserve vorhanden
 
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